Die Grundidee

Achte auf den betonten Vokal: Saat hat langes a; satt hat kurzes a. Wiederhole nach einem Vorbild zunächst das Wort und dann den ganzen Satz. Bei langen und kurzen Vokalen können sich Dauer und Klangqualität unterscheiden. Nur denselben Laut länger zu halten reicht deshalb nicht immer aus.

Muster zum Vergleichen
WortBedeutung
SaatSamen oder Aussäen
sattohne Hunger nach dem Essen

Zielvokale nicht zusammenfallen lassen

  • „Saat“ und „satt“ brauchen hier keinen hörbaren Vokalunterschied. Saat hat langes a; satt hat kurzes a.

    Der Unterschied trägt Bedeutung: Saat bedeutet hier Samen oder Aussäen; satt bedeutet ohne Hunger nach dem Essen. Vergleiche Dauer und Vokalqualität mit einem Wörterbuchvorbild. Diese Übung vergibt keine automatische Aussprachebewertung.

Beispiele

  • Die Saat liegt in einer beschrifteten Papiertüte.Hier steht „Saat“ in der Bedeutung „Samen oder Aussäen“. Vergleiche den betonten Vokal mit dem Nachbarbeispiel: Saat hat langes a; satt hat kurzes a.
  • Nach der großen Suppe bin ich schon satt.Hier steht „satt“ in der Bedeutung „ohne Hunger nach dem Essen“. Vergleiche den betonten Vokal mit dem Nachbarbeispiel: Saat hat langes a; satt hat kurzes a.
  • Für die frühe Saat bereiten wir das Beet vor.Hier steht „Saat“ in der Bedeutung „Samen oder Aussäen“. Vergleiche den betonten Vokal mit dem Nachbarbeispiel: Saat hat langes a; satt hat kurzes a.
  • Sind die Gäste nach dem kleinen Imbiss satt?Hier steht „satt“ in der Bedeutung „ohne Hunger nach dem Essen“. Vergleiche den betonten Vokal mit dem Nachbarbeispiel: Saat hat langes a; satt hat kurzes a.
  • Der Regen hilft dieser Saat beim Keimen.Hier steht „Saat“ in der Bedeutung „Samen oder Aussäen“. Vergleiche den betonten Vokal mit dem Nachbarbeispiel: Saat hat langes a; satt hat kurzes a.
  • Ich möchte nur ein kleines Stück, weil ich noch satt bin.Hier steht „satt“ in der Bedeutung „ohne Hunger nach dem Essen“. Vergleiche den betonten Vokal mit dem Nachbarbeispiel: Saat hat langes a; satt hat kurzes a.

Die Vorlesefunktion nutzt eine synthetische deutsche Stimme deines Geräts. Qualität und Verfügbarkeit unterscheiden sich. Deine Aussprache wird nicht bewertet.

Darauf solltest du achten

Ersetze den Vokalunterschied nicht durch Lautstärke oder eine zusätzliche Silbe. Die synthetische Gerätestimme hängt vom Browser ab und bildet nicht jeden Unterschied gleich deutlich ab. Sie ist keine menschliche Aufnahme und bewertet deine Aussprache nicht.

Probiere es selbst

  1. Welches Wort bezeichnet „Samen oder Aussäen“: Saat oder satt? Sprich danach den ersten Beispielsatz.

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    Saat. Die Saat liegt in einer beschrifteten Papiertüte.

    Saat bedeutet Samen oder Aussäen. Der erste Beispielsatz zeigt den Zusammenhang.

  2. Erkläre den Lautunterschied zwischen „Saat“ und „satt“. Verändere nicht nur die Lautstärke.

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    Saat hat langes a; satt hat kurzes a.

    Saat hat langes a; satt hat kurzes a. Beschreibe den Klang und nicht nur die Buchstaben.

  3. Sprich je einen eigenen Satz mit „Saat“ und „satt“. Eine andere Person soll ohne sichtbaren Text erkennen, welches Wort du meinst.

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    Mögliche Satzmuster: Für die frühe Saat bereiten wir das Beet vor. Sind die Gäste nach dem kleinen Imbiss satt? Prüfe, ob die Wörter unterschiedlich und verständlich gesprochen sind.

    Verschiedene Sätze sind möglich. Entscheidend ist, dass das beabsichtigte Wort verständlich erkennbar bleibt; eine automatische Bewertung findet hier nicht statt.

Wende es heute an

Sprich zwei eigene Sätze mit Saat und satt. Eine andere Person soll ohne sichtbaren Text erkennen, welches Wort gemeint ist. Eine freiwillige eigene Aufnahme kannst du in deiner Aufnahme-App mit einem Wörterbuchvorbild vergleichen.