Die Grundidee

Darf ich …? ist die übliche Frage nach Erlaubnis. Bei einer Richtung lässt man nach Modalverben oft das Verb weg: „Darf ich an die Steckdose?“ heißt „darf ich an die Steckdose kommen?“. Weil es eine Bewegung zu etwas hin ist, steht an mit Akkusativ (an die Steckdose). Für eine feste Position steht der Dativ: „an der Wand entlang“. Das Kabel ist neutral, das Pronomen ist es.

Andere Formulierungen

„Stört es Sie, wenn ich mein Handy hier lade?“ – Höflich und indirekt; fragt, ob es den anderen stört.

„Ist die Steckdose noch frei?“ – Kurze neutrale Frage, wenn sie vielleicht schon belegt ist.

Beispiele

  • Darf ich kurz an die Steckdose?
  • Sie ist unter meinem Sitz.
  • Mein Kabel reicht von hier aus.
  • Bitte legen Sie es nicht quer in den Gang.
  • Ich führe es direkt an der Wand entlang.
  • So stört es beim Vorbeigehen nicht.

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Darauf solltest du achten

„Darf ich kurz an der Steckdose?“ → „Darf ich kurz an die Steckdose?“: Man will zur Steckdose hin, also eine Bewegung: an steht dann mit Akkusativ die. An der Steckdose hieße, man ist schon dort.

Probiere es selbst

  1. Übertrage ins Deutsche: May I reach the socket briefly?

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    Darf ich kurz an die Steckdose?

    „Darf ich“ bittet um Erlaubnis; das Bewegungsverb wird mitgedacht, und „an die Steckdose“ im Akkusativ zeigt die Richtung.

  2. Ordne die Wörter: aus / hier / Kabel / Mein / reicht / von

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    Mein Kabel reicht von hier aus.

    „Mein Kabel“ ist das Subjekt; reichen bedeutet, lang genug zu sein, und „von hier aus“ heißt „von diesem Punkt an“.

  3. Formuliere diesen Satz auf Deutsch: That way it does not obstruct people passing.

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    So stört es beim Vorbeigehen nicht.

    „So“ leitet das Ergebnis ein; stören steht hier ohne Objekt, und „beim Vorbeigehen“ ist ein substantivierter Infinitiv nach bei.

Wende es heute an

Schreib einen kurzen Dialog für eine Zugfahrt: Frag deinen Nachbarn nach der Steckdose, versprich, das Kabel aus dem Weg zu halten, und bedanke dich.