Die Grundidee

„Tut mir leid“ drückt persönliches Bedauern oder Mitgefühl aus. „Schade“ bewertet etwas als bedauerlich. Prüfe im ganzen Satz, welche Situation, Handlung oder Haltung gemeint ist. Wenn sich die Bedeutungen überschneiden, können beide Ausdrücke möglich sein; dann ändert sich unter Umständen die Betonung. Die Tabelle beschreibt die hier geübten Bedeutungen und ersetzt keinen vollständigen Wörterbucheintrag.

Muster zum Vergleichen
AusdruckBedeutung im Vergleich
Tut mir leid„Tut mir leid“ drückt persönliches Bedauern oder Mitgefühl aus.
Schade„Schade“ bewertet etwas als bedauerlich.

Beispiele

  • Es tut mir leid, dass ich deine Nachricht übersehen habe.
  • Schade, dass der Markt heute ausfällt.
  • Dein Verlust tut mir sehr leid.
  • Der letzte Platz ist weg? Das ist schade.
  • Tut mir leid, ich habe deinen Namen falsch geschrieben.
  • Schade, ich hätte die Ausstellung gern noch gesehen.

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Darauf solltest du achten

Setze „Tut mir leid“ und „Schade“ nicht automatisch in jedem Satz gleich. Prüfe die konkrete Bedeutung anhand der beiden Definitionen und der vollständigen Beispiele.

Probiere es selbst

  1. Welche Bedeutung hat „Tut mir leid“ im ersten Beispielsatz? Erkläre den Unterschied zur Bedeutung von „Schade“.

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    „Tut mir leid“ drückt persönliches Bedauern oder Mitgefühl aus. „Schade“ bewertet etwas als bedauerlich.

    „Tut mir leid“ drückt persönliches Bedauern oder Mitgefühl aus.

  2. Erkläre die Wortwahl in diesem Satz. Welche Bedeutung wäre mit dem anderen Ausdruck gemeint? Schade, dass der Markt heute ausfällt.

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    Schade: „Schade“ bewertet etwas als bedauerlich.

    „Schade“ bewertet etwas als bedauerlich. Der vollständige Beispielsatz legt diese Bedeutung nahe.

  3. Schreibe für jeden Ausdruck einen eigenen Satz. Verwende „Tut mir leid“ und „Schade“ in verschiedenen Situationen.

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    Mögliche Lösungen: Dein Verlust tut mir sehr leid. Der letzte Platz ist weg? Das ist schade.

    Mögliche Lösungen sind: Dein Verlust tut mir sehr leid. Der letzte Platz ist weg? Das ist schade. Andere Sätze passen, wenn die beabsichtigte Bedeutung erkennbar bleibt.

Wende es heute an

Schreibe zwei eigene Situationen: eine mit „Tut mir leid“, eine mit „Schade“. Markiere jeweils den Hinweis, der deine Wortwahl erklärt.