Die Grundidee

Faris’ Bitte ist das wichtigste Muster: „Können wir zuerst Deutsch versuchen?“ und danach „Wenn mir ein Wort fehlt, frage ich“. Im wenn-Satz steht das Verb am Ende, der Hauptsatz beginnt dann mit dem Verb. „Mir fehlt ein Wort“ steht mit Dativ. „Wechselte sofort ins Englische“ zeigt, wie man den Wechsel in eine Sprache ausdrückt: ins plus substantiviertes Adjektiv.

Wörter aus der Geschichte

der Gemeinschaftsgarten – ein Garten, den mehrere Menschen gemeinsam pflegen

der Wasserhahn – die Stelle, an der man Wasser auf- und zudreht

wechseln – von einer Sache zu einer anderen übergehen

vereinbaren – gemeinsam etwas festlegen

das Beet – eine Fläche im Garten, auf der man Pflanzen zieht

die Gießkanne – ein Gefäß, mit dem man Pflanzen Wasser gibt

die Lernabsicht – der Plan oder Wunsch, etwas zu lernen

Lies den Text

Im Gemeinschaftsgarten wollte Faris sein Deutsch üben. Als eine Nachbarin ihn nach dem Wasserhahn fragte, antwortete er langsam auf Deutsch. Sie wechselte sofort ins Englische, weil sie helfen wollte. Faris verstand sie gut, war aber ein wenig enttäuscht. Wieder war aus einer kleinen Übung eine Unterhaltung in seiner stärkeren Sprache geworden.

Beim nächsten Treffen sagte er freundlich: „Können wir zuerst Deutsch versuchen? Wenn mir ein Wort fehlt, frage ich.“ Die Nachbarin war überrascht. Sie hatte sein langsames Sprechen als Wunsch nach einem Sprachwechsel verstanden. Nun vereinbarten sie ein einfaches Zeichen für Hilfe.

Sie sprachen über die neuen Beete. Einmal fehlte Faris das Wort für Gießkanne. Er zeigte auf das Gerät, und die Nachbarin nannte das Wort. Danach ging das Gespräch weiter auf Deutsch. Später schrieb Faris nicht nur das neue Wort auf, sondern auch den Satz, mit dem er seine Lernabsicht erklärt hatte. Dieser Satz war für das nächste Gespräch vielleicht noch nützlicher.

Beispiele

  • Sie wechselte sofort ins Englische.
  • Faris verstand sie gut.
  • Die Nachbarin war überrascht.
  • Nun vereinbarten sie ein einfaches Zeichen für Hilfe.
  • Sie sprachen über die neuen Beete.
  • Danach ging das Gespräch weiter auf Deutsch.

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Darauf solltest du achten

Man könnte die Nachbarin für unhöflich halten, weil sie ins Englische wechselt. Der Text zeigt eine gute Absicht: „Sie wechselte sofort ins Englische, weil sie helfen wollte.“ Sie hielt sein langsames Sprechen für einen Wunsch nach Sprachwechsel. Es ist ein Missverständnis, das Faris mit einer klaren Bitte löst.

Probiere es selbst

  1. Warum wechselt die Nachbarin zunächst die Sprache?

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    Sie möchte helfen und deutet langsames Sprechen als Schwierigkeit.

    Sie möchte helfen und deutet langsames Sprechen als Schwierigkeit. Sie wechselt, „weil sie helfen wollte“, und hatte „sein langsames Sprechen als Wunsch nach einem Sprachwechsel verstanden“. Sie meint es also freundlich.

  2. Wie klärt Faris seinen Wunsch?

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    Er bittet, zuerst Deutsch zu versuchen und bei Bedarf nachfragen zu dürfen.

    Er bittet, zuerst Deutsch zu versuchen und bei Bedarf nachfragen zu dürfen. Faris sagt: „Können wir zuerst Deutsch versuchen? Wenn mir ein Wort fehlt, frage ich.“ Damit nennt er sein Ziel und bietet selbst eine Lösung an.

  3. Welche zwei Dinge notiert er?

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    Das Wort Gießkanne und den Satz zur Erklärung seiner Lernabsicht.

    Das Wort Gießkanne und den Satz zur Erklärung seiner Lernabsicht. Am Ende schreibt er „nicht nur das neue Wort auf, sondern auch den Satz, mit dem er seine Lernabsicht erklärt hatte“: Gießkanne und seine Bitte.

Wende es heute an

Erzähle „Ein Gespräch mit Sprachwechsel“ in vier deutschen Sätzen nach: Ausgangslage, Schwierigkeit, wichtige Beobachtung und Ergebnis. Schreibe danach einen eigenen alternativen Schluss und kennzeichne ihn ausdrücklich als Erfindung.