Die Grundidee

Die Geschichte benutzt zweimal den Imperativ mit du: „Lies bitte zuerst“ (aus lesen wird lies) und „Setz dich“. Für zwei Behälter heißt es „In einer ist Mehl, in der anderen ist Zucker“, mit Dativendungen nach in. Zutaten stehen ohne Artikel: „Sie geben Mehl, Wasser, Hefe und Salz in die Schüssel“. Hier steht der Akkusativ, weil die Zutaten in die Schüssel kommen.

Wörter aus der Geschichte

die Tüte – ein Beutel aus Papier oder Plastik, zum Beispiel für Mehl

das Mehl – gemahlenes Getreide, die Grundlage für Brot

die Hefe – macht den Teig locker, damit das Brot aufgeht

kneten – Teig mit den Händen kräftig drücken und falten

der Teig – die Mischung aus Mehl, Wasser und anderen Zutaten vor dem Backen

die Beschriftung – die Aufschrift, die sagt, was in etwas drin ist

duften – einen angenehmen Geruch haben

lesbar – so geschrieben, dass man es gut lesen kann

Lies den Text

Im Gemeinschaftsraum backen Tarek und Eva Brot. Auf dem Tisch stehen zwei weiße Tüten. In einer ist Mehl, in der anderen ist Zucker. Die Beschriftung ist klein. Tarek greift nach der ersten Tüte. Eva hält seine Hand kurz fest. „Lies bitte zuerst“, sagt sie. Tarek sieht das Wort Zucker und stellt die Tüte zurück.

Sie geben Mehl, Wasser, Hefe und Salz in die Schüssel. Dann knetet Tarek den Teig. Eva holt ein großes Blatt Papier. Sie schreibt MEHL und ZUCKER in großen Buchstaben. Die neuen Schilder klebt sie auf die Tüten.

Eine Stunde später duftet es im Raum nach frischem Brot. Eine Nachbarin kommt herein. Sie hat zwei gleiche Dosen dabei. „In einer ist Tee, in der anderen Kaffee“, sagt sie. Eva zeigt auf das Papier. „Setz dich“, sagt sie. „Heute machen wir nicht nur Brot. Wir machen auch gut lesbare Schilder.“

Beispiele

  • Auf dem Tisch stehen zwei weiße Tüten.
  • Die Beschriftung ist klein.
  • Tarek greift nach der ersten Tüte.
  • Dann knetet Tarek den Teig.
  • Die neuen Schilder klebt sie auf die Tüten.
  • Sie hat zwei gleiche Dosen dabei.

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Darauf solltest du achten

Man könnte meinen, dass Tarek schon Zucker in den Teig gegeben hat. Eva hält ihn aber rechtzeitig auf: „Tarek sieht das Wort Zucker und stellt die Tüte zurück.“ Erst danach kommen Mehl, Wasser, Hefe und Salz in die Schüssel.

Probiere es selbst

  1. Warum stoppt Eva Tarek?

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    Er greift nach Zucker statt nach Mehl.

    Er greift nach Zucker statt nach Mehl. Tarek greift nach der ersten Tüte, und Eva sagt: „Lies bitte zuerst.“ Auf der Tüte steht das Wort Zucker, nicht Mehl.

  2. Wie macht Eva die Tüten leichter erkennbar?

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    Sie schreibt große Schilder mit MEHL und ZUCKER.

    Sie schreibt große Schilder mit MEHL und ZUCKER. Eva schreibt MEHL und ZUCKER in großen Buchstaben auf ein Blatt und klebt die neuen Schilder auf die Tüten.

  3. Warum passt der Besuch der Nachbarin zum Problem?

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    Ihre gleichen Dosen brauchen ebenfalls klare Beschriftungen.

    Ihre gleichen Dosen brauchen ebenfalls klare Beschriftungen. Die Nachbarin hat „zwei gleiche Dosen“ mit Tee und Kaffee. Wie bei Mehl und Zucker hilft auch dort ein gut lesbares Schild.

Wende es heute an

Erzähle „Zwei Tüten Mehl“ in vier deutschen Sätzen nach: Ausgangslage, Schwierigkeit, wichtige Beobachtung und Ergebnis. Schreibe danach einen eigenen alternativen Schluss und kennzeichne ihn ausdrücklich als Erfindung.