Die Grundidee

Die falsche Annahme steht im Konjunktiv I: „Die Organisatorin dachte, er sei nur schüchtern“. Davids Grund ist ein dass-Satz: „dass er nicht auf einem veröffentlichten Foto erscheinen wollte“. „Sich entschuldigen für“ verlangt den Akkusativ: „entschuldigte sich für ihre Annahme“. Die indirekte Frage „wer auf das Foto für die Vereinsseite möchte“ lässt allen die Wahl.

Wörter aus der Geschichte

der Aufräumtag – ein Tag, an dem Freiwillige gemeinsam Müll sammeln

die Organisatorin – die Frau, die eine Veranstaltung plant und leitet

die Säcke – Plural von der Sack; große Beutel, zum Beispiel für Müll

schüchtern – zurückhaltend, unsicher im Kontakt mit anderen

veröffentlichen – öffentlich zeigen, zum Beispiel im Internet

die Annahme – etwas, das man glaubt, ohne es sicher zu wissen

freiwillig – aus eigenem Wunsch, ohne Zwang

Lies den Text

Nach einem Aufräumtag am Fluss wollte die Organisatorin ein Gruppenfoto machen. Fast alle stellten sich vor die gesammelten Säcke. David blieb am Rand stehen. Die Organisatorin dachte, er sei nur schüchtern, und winkte ihn mehrfach heran. Er lächelte, kam aber nicht näher.

Als sie kurz zu ihm ging, erklärte David, dass er nicht auf einem veröffentlichten Foto erscheinen wollte. Beim Aufräumen hatte er gern geholfen. Das bedeutete für ihn nicht automatisch, dass sein Bild im Internet stehen sollte. Die Organisatorin entschuldigte sich für ihre Annahme.

Sie fragte die Gruppe noch einmal deutlich, wer auf das Foto für die Vereinsseite möchte. Zwei weitere Personen traten beiseite. David übernahm freiwillig die Kamera. Danach machten sie noch ein Bild nur von den gefüllten Säcken und den Arbeitshandschuhen. Für den kurzen Bericht wählten sie dieses zweite Bild. Es zeigte die gemeinsame Arbeit, ohne eine einzelne Person erkennbar zu machen.

Beispiele

  • David blieb am Rand stehen.
  • Er lächelte, kam aber nicht näher.
  • Die Organisatorin entschuldigte sich für ihre Annahme.
  • Zwei weitere Personen traten beiseite.
  • David übernahm freiwillig die Kamera.
  • Für den kurzen Bericht wählten sie dieses zweite Bild.

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Darauf solltest du achten

Man teilt leicht die Idee, dass David schüchtern ist oder nicht mitmachen will. Er hat aber gern geholfen: „Beim Aufräumen hatte er gern geholfen.“ Er wollte nur nicht auf einem veröffentlichten Foto sein und „übernahm freiwillig die Kamera“.

Probiere es selbst

  1. Was vermutet die Organisatorin zuerst?

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    David sei schüchtern.

    David sei schüchtern. Der Text sagt: „Die Organisatorin dachte, er sei nur schüchtern.“ Deshalb winkte sie ihn mehrfach heran.

  2. Was ist Davids eigentlicher Wunsch?

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    Er möchte nicht auf einem veröffentlichten Foto erkennbar sein.

    Er möchte nicht auf einem veröffentlichten Foto erkennbar sein. David erklärte, „dass er nicht auf einem veröffentlichten Foto erscheinen wollte“. Mithelfen bedeutete für ihn nicht, im Internet zu stehen.

  3. Welches Foto verwenden sie schließlich?

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    Das Bild von Säcken und Handschuhen ohne erkennbare Personen.

    Das Bild von Säcken und Handschuhen ohne erkennbare Personen. Für den Bericht wählten sie das Bild von den Säcken und Handschuhen. Es zeigte die Arbeit, ohne eine Person erkennbar zu machen.

Wende es heute an

Erzähle „Das Foto der Helfergruppe“ in vier deutschen Sätzen nach: Ausgangslage, Schwierigkeit, wichtige Beobachtung und Ergebnis. Schreibe danach einen eigenen alternativen Schluss und kennzeichne ihn ausdrücklich als Erfindung.