Die Grundidee

Ein weil-Satz nennt den Grund, das Verb steht am Ende: „Er braucht sie, weil der Wind das Papier bewegt“. „Sich anfühlen“ beschreibt, wie etwas beim Berühren ist; die Vorsilbe steht am Schluss: „Der helle Stein fühlt sich kühl an“. „Es liegt an etwas“ nennt die Ursache: „Vielleicht liegt es am Platz“. In der Sonne und im Schatten stehen beide im Dativ.

Wörter aus der Geschichte

der Stein – ein festes Stück Gestein

glatt – ohne Ecken und raue Stellen

fühlen – mit den Händen prüfen; dazu „sich anfühlen“: Es fühlt sich kühl an.

kühl – etwas kalt, aber nicht sehr kalt

der Schatten – ein Platz ohne direkte Sonne

tauschen – etwas gegen etwas anderes wechseln

die Weile – eine kurze, unbestimmte Zeit: nach einer Weile

Lies den Text

Emil sitzt im Garten und malt. Neben seinem Blatt liegen drei Steine. Er braucht sie, weil der Wind das Papier bewegt. Ein Stein ist dunkel, einer ist hell und einer ist ganz glatt. Als Emil den dunklen Stein nimmt, ist er warm. Der helle Stein fühlt sich kühl an.

Emil ruft seine Schwester. „Dieser Stein ist besonders“, sagt er. Sie setzt sich neben ihn. Dann zeigt sie auf den Tisch. Der dunkle Stein liegt in der Sonne. Der helle Stein liegt unter Emils Tasche im Schatten. „Vielleicht liegt es am Platz“, sagt sie.

Sie tauschen die Plätze der Steine. Danach malen sie gemeinsam einen großen Baum. Nach einer Weile fühlt Emil beide Steine noch einmal. Jetzt ist auch der helle Stein warm. Er lächelt. Auf sein Bild malt er eine Sonne. Unter den Baum malt er einen kühlen Platz für einen kleinen Hund.

Beispiele

  • Er braucht sie, weil der Wind das Papier bewegt.
  • Als Emil den dunklen Stein nimmt, ist er warm.
  • Der helle Stein fühlt sich kühl an.
  • Sie tauschen die Plätze der Steine.
  • Jetzt ist auch der helle Stein warm.
  • Auf sein Bild malt er eine Sonne.

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Darauf solltest du achten

Emils Satz „Dieser Stein ist besonders“ lässt an etwas Geheimnisvolles denken. Der Text nennt eine einfache Ursache: „Der dunkle Stein liegt in der Sonne.“ Nach dem Tausch der Plätze wird auch der helle Stein warm.

Probiere es selbst

  1. Wofür benutzt Emil die Steine zuerst?

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    Zum Beschweren seines Papiers gegen den Wind.

    Zum Beschweren seines Papiers gegen den Wind. Am Anfang steht, dass Emil die Steine braucht, „weil der Wind das Papier bewegt“. Sie halten also sein Blatt fest.

  2. Was vermutet die Schwester?

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    Der unterschiedliche Platz in Sonne und Schatten erklärt die Wärme.

    Der unterschiedliche Platz in Sonne und Schatten erklärt die Wärme. Die Schwester zeigt, dass der dunkle Stein in der Sonne und der helle im Schatten liegt. Dann sagt sie: „Vielleicht liegt es am Platz.“

  3. Was ändern die beiden zum Prüfen?

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    Die Plätze der Steine.

    Die Plätze der Steine. Der Text sagt: „Sie tauschen die Plätze der Steine.“ Nach einer Weile fühlt Emil beide noch einmal.

Wende es heute an

Erzähle „Der warme Stein“ in vier deutschen Sätzen nach: Ausgangslage, Schwierigkeit, wichtige Beobachtung und Ergebnis. Schreibe danach einen eigenen alternativen Schluss und kennzeichne ihn ausdrücklich als Erfindung.