Mit doğa sprichst du über die Natur oder über das Wesen eines Menschen oder einer Sache. Dasselbe Substantiv verbindet einen Spaziergang im Freien mit der Beschreibung eines Problems. Seine Form hängt von seiner Aufgabe im Satz ab.

Die Grundidee

Der Stamm doğa bleibt samt ğ erhalten: doğayı, doğaya, doğanın. Das letzte a bestimmt die Vokale der Endungen. Vergleiche doğayı korumak (die Natur schützen) mit sorunun doğasını anlamak (das Wesen des Problems verstehen): doğası trägt eine Possessivendung, und der Akkusativ lautet mit eingeschobenem n dann doğasını. Die Natur als Ganzes steht gewöhnlich im Singular; doğalar kann verschiedene Wesensarten bezeichnen.

Muster zum Vergleichen
FunktionForm
Grundformdoğa
Akkusativdoğayı
Dativdoğaya
Lokativdoğada
Ablativdoğadan
Genitivdoğanın
Mit der Naturdoğayla
Plural: verschiedene Wesensartendoğalar
Meine Naturdoğam
Deine Naturdoğan
Seine / ihre Naturdoğası
Unsere Naturdoğamız
Eure / Ihre Naturdoğanız
Ihre Natur / Wesensartendoğaları
In seiner / ihrer Naturdoğasında
Unsere Natur: Dativdoğamıza

Beispiele

  • Doğada sessizce yürüdük.Wir gingen still durch die Natur.
  • Ressam doğadan ilham alıyor.Die Malerin oder der Maler schöpft Inspiration aus der Natur.
  • Biz doğayı birlikte koruyoruz.Wir schützen gemeinsam die Natur.
  • Doğaya zarar vermeyen bir yöntem arıyoruz.Wir suchen eine Methode, die der Natur nicht schadet.
  • Doğanın ritmi bu resme yansıyor.Der Rhythmus der Natur spiegelt sich in diesem Bild wider.
  • Bu sorunun doğasını henüz anlamadık.Wir haben das Wesen dieses Problems noch nicht verstanden.
  • İki kardeşin doğaları birbirinden çok farklı.Die beiden Geschwister haben sehr unterschiedliche Wesensarten.
  • Merak etmek doğamızda var.Neugier liegt in unserer Natur.

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Darauf solltest du achten

doğal bedeutet „natürlich“ und ist ein Adjektiv, keine gebeugte Form von doğa. Außerdem bedeutet doğada „in der Natur“, während doğasında „in seiner oder ihrer Natur“ heißt. Bei insanın doğasında darf die Besitzbeziehung nicht verloren gehen. Viele Wälder oder Tiere machen die Natur als Ganzes nicht automatisch zum Plural.

Probiere es selbst

  1. Ergänze die Objektform: Die Natur zu schützen ist unser aller Verantwortung.

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    doğayı

    doğayı: Die Natur ist das, was geschützt wird, also das Objekt von korumak. Zwischen dem letzten a und dem Akkusativ -ı steht y. Ein Besitzer wird hier nicht genannt.

  2. Ergänze: Dieses Verhalten liegt in der Natur des Menschen. Drücke sowohl Zugehörigkeit als auch Ort aus.

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    doğasında

    doğasında: insanın nennt den Träger dieser Natur. Aus doğası wird durch das eingeschobene n und den Lokativ -da die Form, die ausdrückt, dass das Verhalten darin liegt.

  3. Ergänze: Die Wesensarten von Menschen können verschieden sein. Verwende Plural und Possessivform.

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    doğaları

    doğaları: Hier werden unterschiedliche Wesensarten von Menschen verglichen; der Plural ist deshalb sinnvoll. İnsanların verlangt zudem eine Besitzform, die bei doğalar allein fehlen würde.

  4. Ergänze: Das entspricht nicht unserer Natur. Verwende „unser“ und den von „passend“ verlangten Fall.

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    doğamıza

    doğamıza: Zu bizim gehört doğamız, „unsere Natur“. uygun verlangt den Dativ: doğamız + a. Nach der Endung -mız wird kein zusätzliches n eingeschoben.

Wende es heute an

Schreibe einen Satz über Zeit im Freien und einen über das Wesen eines Problems. Beschreibe dann mit doğamızda eine gemeinsame Eigenschaft. Markiere Besitzendungen und Fallendungen getrennt.