Du nennst deinen Namen auf die beiden üblichen Arten, fragst höflich nach dem Namen deines Gegenübers und schließt mit memnun oldum ab.

Die Grundidee

Türkisch nennt den Namen mit einem Nomen, nicht mit einem Verb: Benim adım Ayşe heißt wörtlich „mein Name, Ayşe“, und der Name bekommt keine Endung. Das zweite Muster hängt die Endung für „ich bin“ an den Namen: Ben Cem'im. Nach Konsonant lautet sie je nach Vokalharmonie -im/-ım/-um/-üm, nach Vokal steht zuerst ein y: Ayşe'yim. Zum Schluss sagst du memnun oldum.

Muster zum Vergleichen
Letzter Vokal des NamensEndung nach Konsonant / nach VokalBeispiele
a, ı-ım / -yımMurat'ım, Ayla'yım
e, i-im / -yimCem'im, Ayşe'yim
o, u-um / -yumYusuf'um
ö, ü-üm / -yümGönül'üm

Beispiele

  • Merhaba, ben Ayşe'yim.Hallo, ich bin Ayşe.Das Pronomen ben kann wegfallen: Merhaba, Ayşe'yim. Die Endung -yim sagt schon „ich bin“.
  • Ben Mehmet'im, memnun oldum.Ich bin Mehmet, freut mich.Mehmet endet auf einen Konsonanten, daher steht die Endung für „ich bin“ ohne y: Mehmet'im. Memnun oldum heißt wörtlich „ich bin erfreut geworden“.
  • Ben de memnun oldum.Freut mich auch.Das ist die übliche Antwort auf memnun oldum. Das Wort de („auch“) wird von ben getrennt geschrieben.
  • Benim adım Ayşe.Mein Name ist Ayşe.Benim adım heißt wörtlich „mein Name“: Es braucht kein Verb „ist“, und der Name bekommt keine Endung. Benim kann wegfallen: Adım Ayşe.
  • Adım Selin.Ich heiße Selin.
  • Ayşe'yimIch bin AyşeAyşe'yim-im / -sin / -iz / -siniz: ich bin, du bist, wir sindAyşe endet auf den Vokal e, daher steht ein y zwischen Name und Endung: Ayşe'yim, nie Ayşe'im.
  • Cem'imIch bin CemCem'im-im / -sin / -iz / -siniz: ich bin, du bist, wir sind
  • Adınız ne?Wie heißen Sie?Adınız ist das höfliche „Ihr Name“ für Fremde oder Ältere. Zu einem Freund sagst du Adın ne?
  • adımmein Nameadım-im / -ım / -um / -üm / -m: mein, meine

Die Vorlesefunktion nutzt eine synthetische türkische Stimme deines Geräts. Qualität und Verfügbarkeit unterscheiden sich; deine Aussprache wird nicht bewertet.

Darauf solltest du achten

Nimm ein Muster, nicht beide. Adım Ayşe'yim ist falsch, denn adım heißt schon „mein Name“, und der Name braucht daneben kein „ich bin“. Ben adım Ayşe ist derselbe Fehler in anderer Form: Vor adım passt das Pronomen benim, nicht ben.

Probiere es selbst

  1. Sage „Ich bin Ali“: Hänge an Ali die Endung für „ich bin“ an.

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    Ali'yim

    Ali'yim: Ali endet auf den Vokal i, deshalb trennt ein y Namen und Endung, und der vordere Vokal i ergibt -im.

  2. Sage „Ich bin Cem“: Hänge an Cem die Endung für „ich bin“ an.

    Antwort oder Beispielantwort mit Erklärung anzeigen

    Cem'im

    Cem'im: Cem endet auf einen Konsonanten, also kein y; der letzte Vokal e ist vorn und ungerundet, das ergibt -im.

  3. Fülle die Lücke mit dem Wort für „Name“: Mein Name ist Deniz.

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    adım

    adım: Das Wort „Name“ muss dieselbe Person tragen wie benim („mein“), und für „mein“ lautet die Endung nach a -ım. Danach folgt kein Verb „ist“.

  4. Vervollständige die Frage an einen Freund: Wie heißt du?

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    adın

    adın: Einen Freund sprichst du mit dem Singular „dein“ an, dessen Endung nach a -ın lautet; adınız ist für Fremde oder Ältere.

Wende es heute an

Schreibe, wie du dich einer neuen Nachbarin vorstellst: deinen Namen in beiden Mustern, die Frage nach ihrem Namen und deinen Schlusssatz.